Für die Sigmaringer ein Schlag ins Gesicht, denn der Familiennachzug kommt ab Oktober.
Die LEA bleibt.

Wie berichtet, stellt das Land einen Stand-by-Betrieb der Sigmaringer Einrichtung in Aussicht, wenn die Zugangszahlen weiter zurückgehen. Aktuell sei dies jedoch noch nicht der Fall, sagte Julian Würtenberger, Amtschef des Innenministeriums, auf Nachfrage der „Schwäbischen Zeitung“. In diesem Jahr erwartet das Land den Zugang von bis zu 17 000 Flüchtlingen.

Mindestens fünf Jahre lang wird die Landeserstaufnahmestelle (LEA) auf dem früheren Kasernengelände bestehen bleiben. Die Vertreter von Land, Stadt und Kreis haben am Freitag den Kompromiss vorgestellt, den sie in ihren Verhandlungen erzielt hatten (die SZ berichtete). Die Stadt konnte sich mit ihrer Forderung nach einer Schließung im Jahr 2020 nicht durchsetzen. Das Land bestand auf eine mittelfristige Lösung. „Was herauszuholen war, haben sie geleistet“, sagte Landrätin Stefanie Bürkleüber die Verhandlungsführung von Bürgermeister Thomas Schärer. Wie lange das Land die Einrichtung in Sigmaringen betreibt, ist aus heutiger Sicht offen. In fünf Jahren wird laut der Vereinbarung neu verhandelt. Im Regelbetrieb können bis dahin 875 Flüchtlinge in der LEA untergebracht werden. In Notsituationen sind Überschreitungen zulässig.

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